29.03.2020 17:00

!!!ABGESAGT!!! Die Musik als Mentor und Metapher, Stracken Hof, Endorf

Die Musik als Mentor und Metapher – ABGESAGT –

Auf Grund der aktuellen Entwicklung betr. die Ausweitung des Corona-Virus hat das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises telefonisch die dringende Empfehlung ausgesprochen, das für Sonntag geplante Konzert in der Antoniuskirche abzusagen und damit einen Beitrag zur Reduzierung der Ansteckungsgefahren zu leisten.

Um unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen und Künstler und Zuschauer nicht unnötig zu gefährden haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, den Vortrag nicht am 29.3. stattfinden zu lassen. Den Termin, an dem wir den Vortrag nachholen werden, werden wir noch rechtzeitig bekannt geben.

Der Vergleich von Musik und Malerei hat eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Zu Beginn das 20.Jahrhunderts sprach man von einer „Musikalisierung der Malerei“. Besonders die Bedeutung des Parameters „Rhythmus“ wurde entdeckt und gewann für Maler wie Paul Klee große Bedeutung. Das Besondere des musikalischen Ausdrucks bestand für Klee in der klaren Durchgliederung und Variation von Themen, die er besonders in polyphonen Musikwerken wahrnahm. So verband Klee rhythmische Graphiken und musikalische Rhythmen bis hin  zur Vollendung am Ende seiner Bauhaus-Zeit in der „polyphonen Malerei“.
In dem Vortrag geht es um diese Beziehungen zwischen Malerei und Musik, die sich bei Paul Klee in ganz besonderer Weise wiederfinden lassen. Er kam seit frühester Kindheit mit Musik in Berührung, da seine Eltern professionelle Musiker waren. Er entwickelte sich zu einem sehr guten Musiker und konnte schon früh aufgrund seines außergewöhnlich virtuosen Violinspiels in der Bernischen Musikgesellschaft mitwirken. Für Klee war Musik immer die „höchste Instanz“. Letztendlich entschied er sich dann für die Malerei, da er hier für sich mehr Möglichkeiten der Kreativität sah.

Von Paul Klees Biografie ausgehend, wird A. Tetzlaff anhand einiger Werke auf die besonderen Beziehungen zwischen seiner Malerei und der Musik eingehen.

Antje Tetzlaff studierte Sozialwissenschaft, Geschichte, Schulmusik und Musikwissenschaft, unterrichtete 35 Jahre am Franz Stock Gymnasium in ArnsbergNeheim und arbeitete zudem in der Lehrerfortbildung.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen im Kulturmärz ist frei.

Spenden zur Unterstützung der Arbeit des Kulturring Sundern sind aber ausdrücklich erwünscht.